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BIEN - Schweiz

Basic Income Earth Network - Schweizer Sektion

 

Willkommen auf der Webseite von BIEN - Schweiz, dem schweizerischen Grundeinkommens-Netzwerk !

Wie wir es noch eingehender erläutern wollen, befinden Sie sich hier auf der Webseite von BIEN - Schweiz, ein 2001 in Genf gegründeter Verein mit dem Ziel, das Projekt des Grundeinkommens in der Schweiz zu fördern. Wir gehören dem weltweiten Netzwerk-Grundeinkommen an - auf englisch: « basic income earth network », wovon die vier Anfangsbuchstaben (B.I.E.N.) unseres Namens abgeleitet sind.

LETZE ARTIKEL

 

Festschrift «Markt, Mensch und Freiheit»

Rubrik:

Zur Feier des 20-jährigen Bestehens des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen haben die Herausgeber Markus Breuer, Plhilippe Mastronardi und Bernhard Waxenberger 10 Beiträge vereinigt, die Prof. Peter Ulrich aus Anlass seiner Emeritierung zur Besprechung vorgelegt wurden (Schlussabschnitt des Buches). Neben dem Kernbereich der Wirtschaftsethik bzw. dem Hauptforschungsgebiet von Prof.

Prof. Straubhaar vom HWWI beharrt auf bedingungslosem Grundeinkommen

Rubrik:

Im «HWWI-Standpunkt» Nr. 127 vom 8. Februar 2010 bekräftigt Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Direktor des HWWI, seinen Ansatz, wonach ein bedingungsloses Grundeinkommen eine ganzheitliche Erneuerung der sozialen Sicherung bringt, und zwar ohne die von der F.D.P.

Vortrag von Herbert Jauch über das Grundeinkommen in Namibien (Vorankündigung)

Dienstag, den 30. März 2010

Hotel Kreuz, Bern, um 18.00 Uhr
 

 

Vortrag von Herbert Jauch, vom "Labour Research and Ressoucres Institute" (LaRRI), Namibien :

 

Das Grundeinkommens-Projekt Otjivero, in Namibia -
Erfahrungen und Perspektiven aus entwicklungspolitischer und gewerkschaftlicher Sicht

 

 

Veranstalter: BIEN-Suisse, Case postale 58, 1293 Bellevue
 

Nützliche links:

DER SINN DER ARBEIT (Notizen über das Referat von Prof. Sandro Cattacin)

Im Juni dieses Jahres haben wird anlässlich unserer letzten Generalversammlung Prof. Dr. Sandro Cattacin, leiter der Abteilung für Soziologie an der Universität Genf, dazu eingeladen, eines öffentliches Referat zum Thema „der sinn der Arbeit“ zu halten. Heute bedanken wir uns dafür, dass Prof. Cattacin unsere Einladung angenommen hat und möchten das Interesse seines Beitrags unterstreichen. Im folgenden können Sie eine auf die Basis von Notizen eines Teilnehmers geschriebene Kurzfassung dieses Beitrags nachlesen, die unser Vizepräsident Bernard Kundig  anschließlich kurz kommentiert.

Im Mittelalter gab es die Lohnarbeit so wie wir sie heute kennen noch nicht; es gab Sklaverei und Leibeigenschaft, während die Arbeit weder einen moralischen Wert hatte noch als Lebensstruktur begriffen wurde. Erst mit der Gründung von Berufskorporationen in den Städten entwickelten sich Organisationen rund um die Arbeit sowie auf Arbeit sich berufende Ideologien.

Das Grundeinkommen in Namibia: Eine Alternative zur Entwicklungshilfe?

Rubrik:

Hier können Sie eine Reportage über das Grundeinkommenexperiment in Namibien nachlesen, die das deutsche Magazin "der Spiegel" am 10 august 2009 veröffentlicht hat. 

 

ARMUT


Im Dorf der Zukunft

Von Krahe, Dialika
Eine Idee zieht um die Welt: Gegen Hunger und Armut soll ein Grundeinkommen helfen, gezahlt an jeden Bürger, bedingungslos. Gutmenschentum? Kommunismus? Utopie? In einem Dorf in Namibia wird das Konzept seit über einem Jahr ausprobiert.

 


 

Vor dem Wohnzimmerfenster geht die namibische Sonne unter, reich und rot, die Arbeiter ziehen sich zurück in ihre Wellblechverschläge, als Siggi von Lüttwitz mit der flachen Hand auf seinen Holztisch schlägt, um zu erklären, warum der Versuch nicht funktionieren kann. "Die saufen ja alle", sagt er, raucht an seiner Filterlosen, "und wenn du denen jetzt 100 Dollar gibst, dann saufen die noch mehr." Mit "die" meint Lüttwitz die Menschen von Otjivero, einer Siedlung, die direkt an sein Farmland grenzt; mit "die" meint er Menschen, die arm sind und schwarz. Lüttwitz ist Farmer, Deutsch-Namibier, er sitzt an seinem Esstisch, wachsdeckenbezogen, an der Wand ein Kalender mit den schönsten Zuchtbullen, er sagt: "Stehlen, Kinderkriegen, so sieht das hier aus."

 

Bulletin Nr. 2/ Sommer 2009

Die zweite Ausgabe des Bulletins von BIEN-SCHWEIZ ist da. Wir möchten damit unsere Mitglieder und einen breiteren Kreis von InteressentInnen über die aktuellen Entwicklungen der Grundeinkommensdebatte international und in der Schweiz informieren.

 

Das Bulletin ergänzt die übrigen Informationskanäle von BIEN-Schweiz (Webseite, E-Mail) und erscheint unregelmässig, mindestens aber zwei Mal im Jahr. Zuschriften und Beiträge sind willkommen.

 

Albert Jörimann, Präsident BIEN-Schweiz

 

Das Bulletin Nr. 2 downloaden

 

Kleines ABC des bedingungslosen Grundeinkommens

Rubrik:

Das deutsche Netzwerk Grundeinkommen veröffentlicht ein "Kleines ABC des bedingungslosen
Grundeinkommens".

 

Dieses Buch stellt Argumente für ein bedingungsloses Grundeinkommen vor, erklärt Begriffe, gibt
einen kurzen Abriss der Geschichte der Grundeinkommensidee und führt die wichtigsten Akteure
für ein Grundeinkommen im deutschsprachigen Raum auf. Eine Literaturübersicht zum Thema
Grundeinkommen rundet das Buch ab.

 

Eine Bestellkarte für dieses Buch können Sie auf unserer Seite Literatur downloaden (Preis: 6 € )

 

Steht bald das bedingungslose Grundeinkommen in der Genfer Verfassung?

Rubrik:

Nachrichten aus Genf

 

Der im Oktober 2008 von der Genfer Bevölkerung gewählte Verfassungsrat bereitet gegenwärtig die neue Kantons­ver­fassung vor. BIEN-Schweiz hat in diesem Zusammenhang zwei Verfassungsartikel für ein Grundeinkommen vor­ge­schla­gen:  

 

1. «Alle BewohnerInnen von Genf haben  aufgrund ihrer Eigenschaft als Menschenwesen Anrecht auf die notwendigen Mittel für eine menschenwürdige Existenz. 

2. «Der Staat setzt dieses Recht um durch nicht an Bedingungen geknüpfte Leis­tun­gen.»  

 Damit der Verfassungsrat einen solchen Antrag prüft, benötigt er 500 Unterschriften. Wir haben innerhalb von weniger als einem Monat 1876 Unterschriften gesammelt dank dem  überzeugten Einsatz der Mitglieder von BIEN und natürlich dank den Reaktionen der Bevölkerung auf diesen Antrag, die oft sehr positiv ausfielen. Der Verfassungsrat dürfte den Antrag im Lauf des Sommers prüfen.

Die Unterschriftensammlung lief im Monat Juni mit Standaktionen an verschiedenen Orten in der Stadt Genf. Sie erlaubte uns, die Reaktionen der Bevölkerung auf ein bedingungsloses Grundeinkommen zu testen vor dem Hintergrund der indi­vi­duellen und sozialen Anliegen der Betroffenen.

 

Das Grundeinkommenskonzept ist noch wenig bekannt, stösst aber spon­tan auf Interesse. Dass es bedingungslos ist, bedeutet eine Umkehrung der traditionellen Normen, die sich auf Rentabilität, Leistung und den Vorrang der Lohnarbeit abstützen.

 

Einige Thesen zur Zukunft einer Utopie - Ein Kommentar von B.Kündig zum Vorschlag von BIEN an die verfassungsgebende Versammlung in Genf

Rubrik:

Wenn sie nicht im Keim erstickt wird, verspricht die Diskussion in der verfassungsgebende Versammlung, spannend zu werden. Geführt wird sie im Schatten der Wirtschaftskrise. Heute streiten sich die Gemüter darüber, ob der Staat zur Ankurbelung der Privatwirtschaft mehr Geld ausgeben soll oder ob er im Gegenteil zur Sanierung seiner eigenen Finanzen mehr sparen soll.  Aber die Struktur bzw. Verteilung der Ausgaben und Einnahmen ist (noch) kein Thema.

Auf der anderen Seite verschärft sich der mit Arbeitslosigkeit und Fürsorgedependenz  verbundene, soziale Sprengstoff immer mehr. Insgesamt gilt zwar die Schweiz heute als verhältnismäßig großzügiger Sozialstaat, woraus sich wiederum ein Dämpfungseffet auf die Rezession ableiten lässt. Dennoch bleibt diese Art der Konjunkturpolitik rein defensiv und gegenüber der Strukturkrise, in der wir seit Jahren stecken, insgesamt perspektivlos.

Aufruf zur 2. Woche des Grundeinkommens vom 14.-20.09.2009

Rubrik:

Bedingungsloses Grundeinkommen

Eine Antwort auf die Krise - ein Weg in die Zukunft

"Wir, die Unterzeichner, rufen dazu auf, bei der diesjährigen Aktionswoche zum bedingungslosen Grundeinkommen mitzuwirken. Zeichnen Sie den Aufruf mit und unterstützen Sie die Aktionswoche. Sie soll einen Beitrag dazu leisten, die Diskussion über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Sie soll dabei helfen, aufzuzeigen, dass sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen im Rücken viele Fragen und Probleme, vor denen wir heute stehen, ganz anders darstellen würden. Gerade angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise ist das individuelle Recht auf ein Existenz sicherndes Grundeinkommen, das gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, ein wichtiges Signal, das neue Chancen und Möglichkeiten eröffnet."

 

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